Fortbildungen der Göttinger eRA zum Thema „Rechtliche Aspekte im Forschungs-Daten-Management“ 15.-19.03.2021

Die Göttingen eResearch Alliance organisiert im März diesen Jahres eine Vortragsreihe rund um „Rechtliche Aspekte im Forschungs-Daten-Management“ .

15.03.2021: Forschungsdaten und Urheberrecht (Prof. Dr. Andreas Wiebe & Michael Ernst)
16.03.2021: Datenschutz – Grundlagen und forschungsspezifische Besonderheiten (Florian Hallaschka)
17.03.2021: Datenschutz in der medizinischen Forschung (Dr. Thomas Langbein)
18.03.2021: Umgang mit Forschungsdaten: Maßgaben aus den Perspektiven von Guter wissenschaftlicher Praxis und Forschungsförderung (Dr. Katharina Beier & Dr. Jens Nieschulze)
19.03.2021: Informationssicherheit – Gesetze, Standards, Richtlinien der Universität (Dr. Holger Beck)

Die Vorträge starten jeweils um 12.30h und werden über BigBlueButton stattfinden. Informationen zum Raum werden wir kurz vor der Veranstaltung über die Webseite der Göttingen eResearch Alliance (https://www.eresearch.uni-goettingen.de/news-and-events/all/) bekannt geben.

Fortbildungen im Dezember in der Reihe eResearch Lab der eResearch Alliance Göttingen – FDM und TEI-P5

Am 02.12.2020 gibt es eine Einführung in den neuen Service GRO.plan  Der Dienst unterstützt  bei der Erstellung von Forschungsdatenmanagementplänen. Dabei führt er  durch spezifische Fragekataloge für verschiedene Fördereinrichtungen. Veranstaltungssprache ist Englisch. Nähere Informationen findet man auf der Webseite: https://www.eresearch.uni-goettingen.de/news/02-12-2020-eresearch-lab-on-gro-plan/
Am 08.12.2020 bieten das eRA-Lab  Interessierten eine Einführung in die Verwendung des Standards TEI-5P der Text Encoding Initiative. Für alle, die semantische Auszeichnungen von Texten vornehmen möchten. Diese Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Nähere Informationen und eine ausführlichere Beschreibung finden Sie hier: https://www.eresearch.uni-goettingen.de/de/news/08-12-2020-eresearch-lab-on-tei/
Und am 15.12.2020 wird es erneut eine Veranstaltung zum Arbeiten mit dem Campus eigenen Repositorium für Forschungsdaten GRO.data eben. Veranstaltungssprache wird Englisch sein. Informationen hierzu ebenfalls auf unsere Webseite: https://www.eresearch.uni-goettingen.de/news/15-12-2020-eresearch-lab-on-gro-data/

Forschungsdatenmanagementplan – ein Wort mit 29 Buchstaben…. (Veranstaltungshinweis)

Wie fülle ich einen Datenmanagement-Plan aus? Eine Schritt-für-Schritt Anleitung für Geisteswissenschaftler*innen

Datum: 09.11.2020; 14:00-15:30

Mehr Informationen unter: https://datamanagement.univie.ac.at/forschungsdatenmanagement/veranstaltungsreihe-forschungsdatenmanagement/

Seit einiger Zeit werden für Drittmittelprojekte von einigen fördergebenden Institutionen Datenmanagementpläne (DMPs) verlangt. Besonders in den Geisteswissenschaften ist diese Art, Forschungsmaterialien und -ergebnisse zu erfassen, oft noch nicht verbreitet und stellt Forscher*innen daher oft vor Herausforderungen. In diesem Workshop wird der DMP des FWF als Beispiel Schritt für Schritt besprochen und beispielhafte Antworten aus klassischen geisteswissenschaftlichen Projekten gegeben.

Gerne nehmen wir auch Fragen im Vorhinein auf. Diese bitte an vanessa.hannesschlaeger@oeaw.ac.at schicken.

Die Veranstaltung wird organisiert von RepManNet, Austrian Centre for Digital Humanities & Cultural Heritage (ACDH-CH ÖAW), FAIR Data Austria.

Wir freuen uns, wenn Sie diese Einladung in Ihren Netzwerken verbreiten!

Vortragende: Susanne Blumesberger, Vanessa Hannesschläger, Katharina Rieck, Martina Trognitz

Ablauf:

Begrüßung & Einführung (Martina Trognitz, Vanessa Hannesschläger (ÖAW), Susanne Blumesberger (Universität Wien))
Der Datenmanagementplan des FWF als Beispiel (Katharina Rieck, FWF)
Vorstellung der Disziplinen / Perspektiven der Sprecherinnen:

  • Martina Trognitz (ÖAW, Archäologie)
  • Vanessa Hannesschläger (ÖAW, Germanistik)
  • Susanne Blumesberger (Universität Wien, Repositoriums-Perspektive)

Forschungsdatenmanagement – Schritt für Schritt
Diskussionsrunde

Die Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich an alle Interessierten (Wissenschaftler*innen und forschungsunterstützende Services). Sie findet auf Zoom statt und ist daher auf 95 Teilnehmer*innen beschränkt.
Teilnahmelink:
us02web.zoom.us/j/81732558759
Kenncode: 153068

Zoom-Etiquette für Webinare:
Eine Teilnahme über den Zoom-Desktop-Client oder direkt über den Browser ist möglich.
Alle Teilnehmer*innen sind im Webinar-Format unsichtbar und stumm geschaltet. Wer während der laufenden Veranstaltung Fragen hat, kann diese im Frage & Antwort-Fenster stellen (Q&A / F&A). Die Chat-Funktion sollte nur für Direktkommunikation zwischen Teilnehmer*innen und Vortragenden genutzt werden. Am Ende der Veranstaltung können Teilnehmer*innen ihr Mikrofon einschalten, um an der Diskussion teilzunehmen. Dafür heben sie die Hand und bekommen dann von den Moderator*innen das Wort erteilt.

Die Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuchs der Gebrüder Grimm steht jetzt auch in Göttingen online zur Verfügung

Unter der Adresse http://2dwb.adw-goe.de steht ab sofort die Neuberabeitung des Grimmschen Wörterbuchs zur Verfügung, die seit 1960 für die Buchstaben A-F von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen erarbeitet wurde.

Die Daten wurden vom Trierer Digitalisierungszentrum aufbereitet und stehen inzwischen im Wörterbuchnetz (nur Buchstabe B) sowie auf der Seite des DWDS zur Verfügung. In Göttingen hat Matthias Schütze in Anlehnung an eine für das FWB entwickelte Präsentations- und Suchoberfläche die Daten online bereit gestellt. Eine Überführung in die aktuell für das FWB entwickelte Wörterbuchplattform ist geplant.

CfP: Workshop FAIR & Co.: Sicht- und Verfügbarkeit der digitalen Akademienforschung in einer vernetzten Wissenschaftslandschaft vom 7.-9. Oktober 2020.

Die AG eHumanities der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen vom 7.-9. Oktober 2020 den gemeinsamen Workshop „FAIR & Co.: Sicht- und Verfügbarkeit der digitalen Akademieforschung in einer vernetzten Wissenschaftslandschaft“.

Angesprochen sind an erster Stelle die Akademievorhaben aus dem Bund-Länderprogramm. Darüber hinaus sind Vorschläge aus vernetzten Institutionen / von Personen willkommen, die sich mit den Themen Open Science, Forschungsdatenmanagment und Langzeitverfügbarkeit von Online-Ressourcen beschäftigen und den Kontakt zu Projekten der Wissenschaftsakademien suchen bzw. sich vernetzen möchten.

Mögliche Beitragsformate sind Vorträge (30 Minunten, davon 10 Minuten Diskussion) sowie Vorschläge für Workshops oder Webinare zu Themen rund um FAIR & Co. Gesucht werden sowohl theoretische Beiträge als auch solche, die sich auf die Arbeit mit und über Daten der Digitalen Akademienforschung und deren Vernetzung beziehen.

Aufgrund der Einschränkungen bezüglich Tagungen und Versammlungen in Zusammenhang mit der aktuellen COVID19 Pandemie wird der Workshop voraussichtlich hybrid, also sowohl physisch als auch virtuell stattfinden. Eine Entscheidung über die genaurere Form der Veranstaltung und die Möglichkeit eines physischen Treffens in Göttingen wird Mitte Juli 2020 fallen. Beitragsvorschläge können bis zum 15. August 2020 an Jörg Wettlaufer (jwettla /at/ gwdg . de) gesendet werden. Über die Aufnahme der Vorschläge in das Programm wird bis Anfang September entschieden. Weitere Informationen können gerne unter der oben genannten Adresse erfragt werden.

(JW)

Linking Latin Project: NLP resources for Latin

Linking Latin

Despite the headway made in the last decade in building, sharing and exploiting linguistic resources and tools for the automatic processing of Latin, these remain incompatible.

The objective of LiLa (2018-2023) is to connect and ultimately exploit the wealth of linguistic resources and NLP tools for Latin created so far, in order to bridge the gap between raw language data, NLP and knowledge descriptions. To do so, LiLa is building an open-ended Knowledge Base using the Linked Data paradigm, concurrently adding Latin to the multilingual Linguistic Linked Open Data (LLOD) cloud.

https://lila-erc.eu/wp-content/uploads/2018/10/cropped-lila-logo-9.png

Sustainable and FAIR Data Sharing in the Humanities – new ALLEA report published

Let’s be FAIR!

ALLEA presents recommendations for sustainable data sharing in the humanities

c

A new ALLEA report provides key recommendations to make digital data in the humanities “Findable, Accessible, Interoperable and Reusable”, in line with the FAIR principles. The document is designed as a practical guide to help scholars, research funders, professionals and policymakers navigate the shift towards a sustainable data sharing culture.

In a digital world, the abundance of data offers new opportunities for all research fields, including the humanities, where the digitisation of texts, images, sounds, video recordings and other data types can significantly contribute to advancing research, while also transforming methodologies and scholarly communications.

But data requires management, and data management requires common guidelines for good implementation. In recent years, the FAIR principles have been widely adopted as best practice in data management for research and other professional fields. For instance, they are quickly gaining ground in galleries, libraries, archives, and museums, whose data collections hold crucial resources for scholars in the humanities.

Addressing these developments, the ALLEA report “Sustainable and FAIR Data Sharing in the Humanities” helps translate these principles into practice. It proposes technical, legal and ethical considerations to construct, store, present, disseminate and publish data in such a way that they can be retrieved, accessed, reused, and interoperable.

“To exploit the true potential of humanities scholarship, and to share and combine data across disciplines to address big challenges, we need an awareness and common understanding of the FAIR principles and the nuances of their implementation. It is clear from ongoing discussions in scholarly communication and through the development and rapid proliferation of the Open Science paradigm that the FAIR principles are having a sustained impact on research practice. To support scholars and institutions aiming to produce FAIR data, this report combines practical advice on how to align with the principles, with a focus on practical guidance from a humanities perspective. We hope they prove useful in the collective effort to move towards more a more open research landscape,” states Dr. Natalie Harrower, Chair of the ALLEA E-Humanities Working Group.

Following the data management lifecycle, the report is structured in five stages: (1) identify, (2) plan, (3) collect/produce, structure & store, (4) deposit for preservation, cite & share, and (5) disseminate. For each phase, a set of practical recommendations and further reading are presented. The authors consider the differences among data sharing cultures across disciplines in the humanities but also encourage pathways towards interdisciplinary data practices.

The publication was prepared by the ALLEA E-Humanities Working Group and builds upon the most recent developments in the FAIR and EU research policy landscape. A public consultation to seek feedback from researchers and practitioners was launched at ALLEA’s General Assembly, the annual meeting of European Academies, in May 2019. The working group received more than 200 suggestions, which were carefully considered and incorporated.

About the ALLEA Working Group E-Humanities

The Working Group E-Humanities is charged with identifying and raising awareness for priorities and concerns of the Digital Humanities, contributing to the Open Science and Open Access agenda from a Humanities and Social Sciences perspective, and building consensus for common standards and best practices in E-Humanities scholarship and digitisation. Read more

For more information see:

https://mailchi.mp/allea/lets-be-fair-allea-recommendations-for-sustainable-data-sharing-in-the-humanities-1272003?e=82fe05f1f3